Von Pilatus Kulm wandern Sie zum Tomlishorn, dem höchsten Punkt der Mehrtageswanderung mit 2128 Meter über Meer. Der nächste Abschnitt zum Widderfeld ist steil und teils mit Ketten gesichert. Halten Sie zwischendruch Inne und schauen Sie nach den Steinbock-Kolonien die oft in diesem Gebiet unterwegs sind. Anschliessend wechseln sich Auf- und Abstiege sowie Gratwanderungen durch eine sumpfige Hochebene zum Mittaggüpfi auf 1916 Meter über Meer ab. Von dort geniessen Sie die 360-grad Weitsicht die vom Mittelland bis zum Jura reicht. In südwestlicher Richtung sehen Sie bis zum Schreckhorn und Mönch der Berner Alpen. Es folgt ein gesicherter Abstieg mit Ketten und Holzleitern zur Tripolihütte. Die Schutzhütte ist das ganze Jahr offen, ab Mitte Mai bis Ende Oktober an schönen Sonntagen treffen Sie auf die Hüttenwarte. Stärken Sie sich mit einer Suppe oder einem gemütlichen Kaffee. Abwechslungsreich geht es weiter zur Stäfeliflue, ein weiterer Hotspot für Steinböcke. Der letzte Teil der ersten Etappe ist immerzu abwärts bis Gfellen wo sich eine Übernachtung empfiehlt.
Am nächsten Tag wandern Sie via Oberbrüederemättli zum Lauenberg. Der Wanderweg führt dann hinunter ins Schlierental. Der Abschnitt zwischen Oberschlierental und Schwendi Kaltbad führt dem Fluss entlang. Dies ist eine willkommene Abwechslung zu den vielen Gratwanderungen. Übernachten können Sie dann bereits im Bergrestaurant Schwendi Kaltbad oder wandern noch ein kleines Stück bis zum Berghotel Langis.
Nachdem Sie am nächsten Tag über den Glaubenbergpass gewandert sind, steht die Gratwanderung zwischen Sewenegg und Nünalpstock an. Anschliessend ist der letzte Teil der mehrtägigen Tour ein langer Abstieg von 1900 auf knapp 1200 Meter über Meer der zum Ziel in Sörenberg führt. Gönnen Sie sich in Sörenberg noch ein paar ruhige Stunden und übernachten Sie in einer für Sie passenden Unterkunft, ehe es mit dem öffentlichen Verkehr wieder zurück nach Luzern, Kriens oder Alpnachstad geht.